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AG „IMPLANTAT-ASSOZIIERTE INFEKTIONEN“ (Prof. M. Stiesch)AG „IMPLANTAT-ASSOZIIERTE INFEKTIONEN“ (Prof. M. Stiesch)
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Unsere Partner

AG IMPLANTAT-ASSOZIIERTE INFEKTIONEN

Kontakt

Leiter: Prof. Dr. Meike Stiesch (stiesch.meike@mh-hannover.de)

Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover

Stellvertretung im NIFE: Dr. Nadine Kommerein (kommerein.nadine@mh-hannover.de), Dr. Andreas Winkel (winkel.andreas@mh-hannover.de)

Forschungsthemen

Biofilme; Implantat-assoziierte Infektionen; orales Mikrobiom; Oberflächenentwicklung; antibakterielle Testungen von Oberflächen; Zytokompatibilität; 3D-Modelle; Multispezies-Biofilm-Modelle; Kokultur-Modelle; In-vivo-Testung; Phagenforschung; Stammzellforschung; Tissue Engineering

Ausstattung

NGS Sequenzierung (PacBio Sequel); Rasterkraftmikroskopie (Nanosurf Flex-FPM); CLSM (Leica SP8); qPCR (Roche Lightcycler & BioRad iQ5);Agilent 2100 Bioanalyzer; Lumineszenz-/Fluoreszenz-Plattenreader (Tecan Infinite M200 PRO); anaerobe, mikroaerophile und aerobe Kultivierung von Mikroorganismen unter statischen und dynamischen Bedingungen; Labore für biologische Arbeiten bis Sicherheitsstufe S2

Kurzbeschreibung der AG

Die AG Stiesch weist langjährige Expertise in der Charakterisierung Biofilm-assoziierter Infektionen sowie der Entwicklung innovativer Strategien für deren Diagnostik, Prävention und Therapie auf. Trotz erheblicher Weiterentwicklungen im Bereich der Biomedizintechnik gehören Implantat-assoziierte Infektionen nach wie vor zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin. Sie können zum Implantatverlust und in einigen medizinischen Disziplinen sogar zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Entwicklung innovativer Implantatmaterialien bzw. Oberflächenfunktionalisierungen, die eine langfristige Anti-Biofilm-Wirkung bei gleichzeitig guter Biointegration aufweisen und dabei die klinikrelevanten Bedingungen an Patientenspezifität, Steuerbarkeit und Stabilität erfüllen, setzt hier neue Maßstäbe für die Prävention und Therapie. Physikalische und chemische Oberflächenfunktionalisierungen werden in statischen und dynamischen Biofilm-Modellen, 3D-Gewebe-Modellen und etablierten In-vivo-Modellen evaluiert. Für die frühzeitige Diagnostik und personalisierte Therapie Implantat-assoziierter Infektionen werden zudem Biomarker auf Basis neuester molekularbiologischer Technologien entwickelt. Die Grundlage bildet die Biobank BIT (Biofilms, Implants, Tissues) mit Implantat-assoziierten Biomaterialien verschiedenster medizinischer Disziplinen für die Analyse komplexer Zusammenhänge zwischen Implantaten, Biofilmen sowie lokalen und systemischen Entzündungsprozessen.