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Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung

Mit dem Niedersächsischen Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung, NIFE, in Hannover stehen die Region und das Land Niedersachsen im internationalen Fokus als einer der führenden Standorte biomedizinischer Forschung und Entwicklung. Das von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Zusammenarbeit mit dem Laser Zentrum Hannover (LZH) gegründete NIFE hat das Ziel, die transdisziplinäre Forschung und Entwicklung mit dem Schwerpunkt Implantatforschung in Niedersachsen zu bündeln.

Im NIFE werden biologische, biohybride und biofunktionalisierte Implantate entwickelt, mit denen ausgefallene Organfunktionen ersetzt oder wiederhergestellt werden sollen. Ziel ist eine optimale biologische Funktion bei möglichst lebenslanger Haltbarkeit. Damit wird der wachsenden Bedeutung von geeigneten und bedarfsgerechten Implantaten Rechnung getragen, die sich nicht zuletzt aus der demografischen Entwicklung ergibt. Gleichzeitig sollen neue Ansätze erforscht werden, wie postoperativ auftretende und kostenintensive Komplikationen bei Implantaten durch Infektionen oder mechanisches, bzw. elektrisches Versagen reduziert werden können, welche in der Folge meist sehr aufwändige Behandlungen notwendig machen. Trotz unterschiedlicher Funktionalitäten der untersuchten Organbereiche und der damit einhergehenden Anforderungen an die Spezifität der Implantate, gibt es einen großen Bereich organunabhängiger, übereinstimmender Fragestellungen, die von gemeinsamen Lösungsansätzen profitieren.

Parallel zur Forschung und Entwicklung wird die am Standort vorhandene präklinische und klinische Expertise genutzt, um biomedizintechnische Erkenntnisse aus den Laboren schneller in marktfähige Produkte umsetzen zu können. Die Themenfelder reichen von der Entwicklung von Biomaterialien für Implantate über Infektionsbiologie bis hin zu Imaging und Lasermedizin sowie regenerativen Therapien.

Das NIFE wird von einem aus acht Personen bestehenden Vorstand geleitet. Dieser besteht aus den BereichsleiterInnen der jeweiligen Forschungsprogrammatik und dem Vorsitzenden des Vorstands. Beraten wird der Vorstand durch je einen Vertreter aus der Leibniz Universität Hannover, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover. Der Aufsichtsrat als das vorgesetzte Organ von NIFE besteht aus den drei Präsidenten der beteiligten Hochschulen.

Zur Unterstützung von Vorstand und Aufsichtsrat konnte ein externer Beirat aus 18 namenhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gewonnen werden.

Mit dem NIFE ist ein transdisziplinäres Zentrum im Bereich der Implantatforschung geschaffen, das über mehrere Organsysteme hinweg Forschung entlang der gesamten Innovationskette betreibt. Hieraus können erhebliche Impulse für den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Wirtschaft erwartet werden. Der Biomedizintechnikstandort Hannover unterstreicht mit diesem Zentrum seine herausragende Stellung und wird umso attraktiver für die Ansiedelung nationaler und internationaler Life Science Unternehmen.