Am 7. und 8. Juli 2026 empfing das Niedersächsische Zentrum für Biomedizinische Technik, Implantatforschung und -entwicklung (NIFE) rund 135 Forscher aus dem In- und Ausland zur 18. Konferenz „Engineering of Functional Interfaces“ (EnFI 2026), die in Verbindung mit dem 3. Internationalen SIIRI-Symposium stattfand. Die gemeinsame Veranstaltung brachte Nachwuchswissenschaftler und etablierte Forscher zusammen, die an der Schnittstelle von Medizin, Ingenieurwesen und Informationstechnologie tätig sind. An zwei Tagen befassten sich die Teilnehmer mit aktuellen Entwicklungen im Bereich funktioneller Schnittstellen, Implantattechnologien und verwandten interdisziplinären Forschungsfeldern und stärkten dabei die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Das wissenschaftliche Programm umfasste vier Keynote-Vorträge von international anerkannten Experten zu Themen, die vom physikbasierten maschinellen Lernen für das computergestützte Ingenieurwesen über die elektrochemische Abscheidung funktioneller Oberflächen bis hin zu mechanisch-neuronalen Schnittstellen für die Mensch-Maschine-Integration sowie Fortschritten in den Bereichen Mikrofluidik, Zelltechnologien und Organoide reichten. Zusätzlich zu den Keynote-Vorträgen stellten die Teilnehmer ihre neuesten Forschungsergebnisse in Form von Flash-Talks und Posterpräsentationen vor. Die Beiträge deckten die Bereiche Elektrochemie, Analytik und Sensorik, Materialien und Strukturen, künstliche Intelligenz, Biomedizin- und Systemtechnik sowie Mikrofluidik und Organoide ab. Die Ausrichtung dieser gemeinsamen Veranstaltung in Hannover bot erneut eine Plattform für den wissenschaftlichen Dialog, den Wissenstransfer und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig es ist, Ingenieurwissenschaften, Biowissenschaften und Medizin miteinander zu verknüpfen, um innovative Lösungen für zukünftige biomedizinische Anwendungen voranzutreiben.

