NIFE-TiHo-Symposium fördert interdisziplinären Austausch und neue Kooperationen in der Implantatforschung

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Am 29.09.2026 brachte das NIFE-TiHo-Symposium Forschende und Kliniker für einen Nachmittag des wissenschaftlichen Austauschs und interdisziplinären Dialogs zusammen. Die Veranstaltung bot eine Plattform, um aktuelle Forschungsarbeiten vorzustellen und mögliche Ansätze für künftige Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg zu identifizieren.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Willem-Frederik Wolkers umfasste das wissenschaftliche Programm vier Vorträge, die grundlagenorientierte Forschung, innovative methodische Ansätze und klinische Anwendungen abdeckten.

Den Auftakt bildete ein Vortrag von PD Dr. med. vet. Jessica Meißner (Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie) zur biologischen Charakterisierung metallischer Implantate, der Prozesse von der Infektion bis zur Aktivierung des Immunsystems behandelte.

Forschungsarbeiten zur molekularen und phänotypischen Profilierung sowie Anpassung von Phagen für die Veterinärmedizin stellte PD Dr. Sophie Kittler (Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit) vor und verwies auf Ansätze, die für künftige veterinärmedizinische Anwendungen relevant sein könnten.

Aus Stammzellen abgeleitete humane Modelle für Neurotoxikologie, Neuropharmakologie und Infektiologie stellte Prof. Dr. Bettina Seeger (Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit; Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie) vor und zeigte damit das Potenzial innovativer humanbasierter Modelle für die biomedizinische Forschung auf.

Den Abschluss bildete Prof. Dr. Bianca Hettlich (Klinik für Kleintiere – Chirurgie/Orthopädie), die klinische Fragestellungen als Ausgangspunkt translationaler Forschung beleuchtete, Einblicke aus der Kleintierchirurgie gab und auf die Bedeutung der engen Verzahnung von Klinik und Forschung hinwies.

Über die wissenschaftlichen Vorträge hinaus bot das Symposium Gelegenheit für Gespräche und Austausch zwischen den beteiligten Forschenden. Die im Verlauf der Veranstaltung angestoßenen Diskussionen eröffneten verschiedene Möglichkeiten für künftige interdisziplinäre Kooperationen, die komplementäre Expertise und Forschungsinteressen der beteiligten Institutionen zusammenführen.

Das NIFE-TiHo-Symposium verdeutlichte damit, wie wichtig es ist, unterschiedliche wissenschaftliche und klinische Perspektiven zusammenzuführen, um translationale Forschung weiterzuentwickeln und neue Kooperationsansätze zu erarbeiten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Kaffee- und Diskussionsrunde, die zusätzlichen Raum für Networking und weiteren wissenschaftlichen Austausch bot.

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