Das Rätsel der Ethikkommissionen

Am 25.08.2022 hielt Herr Prof. Spranger eine Vorlesung zum Thema „Das Rätsel der Ethikkommissionen“ für […]

Spitzenforschung zur Entwicklung von vaskularisiertem Gewebe

Prof. Dr. Boris Chichkov vom Institut für Quantenoptik wurde mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet. […]

1. UCH Wissenschaftstag

Am 08.07.2022 fand der erste Wissenschaftstag der Klinik für Unfallchirurgie im NIFE (Niedersächsisches Zentrum für […]

Hoffnung für Schwerverletzte nach Amputation von Gliedmaßen

MHH-Forschungsteam will Replantation von Armen und Beinen voranbringen Amputierte, schwer beschädigte Extremitäten – etwa durch […]

Zwei Millionen Euro für neue Wege in Hörforschung

Experte für Hörprothetik erhält renommierten ERC-Förderpreis der Europäischen Union Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland […]

Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung

NIFE - das ist das Akronym für das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung. 

Im NIFE werden biologische, biohybride und biofunktionalisierte Implantate entwickelt, mit denen ausgefallene Organfunktionen ersetzt oder wiederhergestellt werden sollen. Ziel ist eine optimale biologische Funktion bei möglichst lebenslanger Haltbarkeit. Damit wird der wachsenden Bedeutung von geeigneten und bedarfsgerechten Implantaten Rechnung getragen, die sich nicht zuletzt aus der demografischen Entwicklung der Bevölkerung ergibt, denn der prozentuale Anteil von älteren Menschen in der Gesellschaft steigt.

Gleichzeitig sollen im NIFE auch ganz neue Ansätze erforscht werden. Postoperativ auftretende und kostenintensive Komplikationen bei Implantaten, die zum Beispiel durch Infektionen oder mechanisches bzw. elektrisches Versagen auftreten, sollen reduziert werden, da diese in der Folge häufig sehr aufwändige Behandlungen notwendig machen. Trotz unterschiedlicher Funktionalitäten in den verschiedenen Organbereichen und den damit einhergehenden Anforderungen an die Spezifität der Implantate, gibt es einen großen Bereich organunabhängiger, übereinstimmender Fragestellungen, die von gemeinsamen Lösungsansätzen profitieren. Damit wird die enge Zusammenarbeit der naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und medizinischen Forschergruppen auf eine höhere Ebene hinsichtlich Effizienz, Qualität und Synergiegewinnung gehoben.

Parallel zur Forschung und Entwicklung wird die am Standort vorhandene präklinische und klinische Expertise genutzt, um biomedizintechnische Erkenntnisse aus den Laboren schneller in marktfähige Produkte umsetzen zu können. Die Themenfelder reichen von der Entwicklung von Biomaterialien für Implantate über Infektionsbiologie bis hin zu Imaging und Lasermedizin sowie regenerativen Therapien.

Das NIFE ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Zusammenarbeit mit dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Diese Einrichtung wurde nach §36a des Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) mit dem Ziel gegründet, die transdisziplinäre Forschung und Entwicklung mit dem Schwerpunkt Implantatforschung in Niedersachsen zu bündeln.

Mit dem NIFE ist ein transdisziplinäres Zentrum im Bereich der Implantatforschung geschaffen, das über mehrere Organsysteme hinweg Forschung entlang der gesamten Innovationskette betreibt. Hieraus können erhebliche Impulse für den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Wirtschaft erwartet werden. Der Biomedizintechnikstandort Hannover unterstreicht mit diesem Zentrum seine herausragende Stellung und wird umso attraktiver für die Ansiedelung nationaler und internationaler Life Science Unternehmen.

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Transdisziplinäre Zusammenarbeit

42 Arbeitsgruppen

MEDIZIN | NATURWISSENSCHFTEN | INGENIEURWISSENSCHAFTEN 

Schwerpunkte unserer Forschung 

Biomaterialentwicklung

Die Biomaterialentwicklung kann als grundlegendes Beispiel für die interdisziplinäre Kooperation im NIFE angesehen werden. 

Aus dem klinischen Alltag werden Anforderungen für synthetische und biologische Werkstoffe für Implantate definiert, die entweder konventionell, artifiziell, biohybrid mit resorbierbarer Struktur oder komplett biologisch hergestellt werden.
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Implantatassoziierte Infektion

Durch bakterielle Biofilme verursachte Infektionen spielen in allen medizinischen Bereichen eine entscheidende Rolle.

Im Schwerpunktbereich Implantatassoziierte Infektionen werden neue diagnostische und therapeutische Strategien entwickelt, auf Basis einer systematischen Charakterisierung von Biofilmen auf Implantatoberflächen und den daraus resultierenden implantatassoziierten Erkrankungen.
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Biohybride & Biokompatibilität

Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen in der Aufklärung der Gewebe-Implantat-Interaktion.

Klinisch müssen Implantate neben ihrer biokompatiblen und mechanischen Eignung viele spezifische Funktionen zuverlässig erfüllen.
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Biofunktionalität - VIANNA

Biofunktionalität und Funktionalisierung sind wesentliche Forschungsaufgaben der medizinischen Implantat-Entwicklung in den verschiedenen Anwendungsfeldern. 

Die Optimierung der zellspezifischen Implantat-Oberfläche und der damit untrennbar verbundenen Funktion des Implantates ist von grundsätzlicher Bedeutung in allen der im NIFE zusammengeführten Organsysteme.
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Biomaterialtestung

Neuartige Biomaterialien müssen vor ihrer Anwendung im Menschen umfangreichen Testungen unterzogen werden, um unerwünschte Reaktionen wie beispielsweise ein materialbedingtes Implantatversagen auszuschließen.
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Tissue Engineering

Tissue Engineering belegt die Schnittstelle zwischen Biologie (Isolation und Züchtung von Zellen), Medizin (Ersatz von fehlendem oder erkranktem Gewebe) und Ingenieurwissenschaften, einschließlich der Physik und der Chemie (Entwicklung und Herstellung synthetischer Matrices).
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eNIFE

Das eNIFE ist ein dem NIFE assoziiertes Forschungszentrum innerhalb der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover, das sich dem Thema Biomedizintechnik aus Sicht der Elektrotechnik widmet.
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Träger

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